SC-Spieler Nicolas Höfler engagiert sich gegen Kindesmissbrauch

Mitteilung vom Mittwoch, 25. März 2020

Mittelfeldspieler Nicolas Höfler vom Sportclub Freiburg setzt sich zusammen mit dem Freiburger Verein „Wir helfen Kindern e.V.“ gegen Gewalt und Missbrauch an Kindern ein.

„Es ist mir wichtig“, so Höfler, der selbst 4 Kinder hat, „sich gerade für diesen Bereich einzusetzen. Es ist schockierend zu sehen und zu hören, was da gerade alles ans Tageslicht kommt. Gemeinsam mit den existierenden Netzwerken über Wir helfen Kindern e.V. werden wir die Sensibilisierung, Öffentlichkeitsarbeit, Ausbau und Erreichbarkeit der Anlaufstellen sowie die wichtige psychologische Betreuung der betroffenen Kinder und Jugendlichen unterstützen. Bereits im Ansatz und auch schon beim leisesten Verdacht reagieren zu können, dass so etwas erst gar nicht zustande kommt, sollte das große gemeinsame Ziel sein. Hier werden gerade neue Möglichkeiten von unseren Kooperationspartnern erarbeitet, die wir unbedingt platzieren wollen. Meine Freizeit nutze ich unter anderem auch dafür, mich für den Verein „Wir helfen Kindern e. V.“ in Freiburg stark zu machen! Meine Frau und ich unterstützen hier speziell die Anlaufstelle Wendepunkt e.V., die Fachstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen hier in Freiburg.“

Foto: AB

Update vom 4. Juni 2020:
Wir freuen uns sehr, dass SC-Profi Nicolas Höfler und seine Frau unsere Arbeit unterstützen! Wie das genau aussieht, wird bald in Freiburg zu sehen sein – lasst Euch überraschen. Verraten sei: Wir wollen mit einer Aktion „Melde dich“ gemeinsam Kinder ermutigen, sich bei Wendepunkt zu melden, wenn sie Übergriffe erfahren. Denn Kontakte zu Bezugspersonen, bei denen sie sich außerhalb der eigenen Familie Hilfe holen können, sind gerade kaum vorhanden. Zur Aktion gibt es in Kürze mehr Infos. Einen herzlichen Dank an Nicolas Höfler und „Wir helfen Kindern e.V. – Eine Initiative von Alexander Bürkle“ für den tollen Einsatz!

Jahresrückblick 2023

Jahresrückblick 2023

Das Thema sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen ist aktueller denn je. Dies spiegelt sich nicht nur in den vermehrten Berichten in der Öffentlichkeit wider, sondern bestätigt sich leider auch in den Zahlen in unserem Jahresbericht für 2023.

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